Menschlich

November 15th, 2010

Jeden Monat schreibe ich eine kleine Kolumne fuer das Impulse Magazine. Hier ist der Text der erschien zum Thema “People Fotografie”

Menschlich

Viele, die Rat bei mir suchen, „vermissen“ etwas in ihren Bildern. Es sind da keine Gefühle und Emotionen vorhanden, sagen sie.

Die Rettung ist ganz simpel: „People make places“. Es gibt zwar einige wenige Fotografen, die mit Stillleben und Landschaftsfotografien bewegen mögen, aber in der Regel wird der Betrachter über menschliche Elemente Zugang zu den Bildern suchen.

Es muss nicht immer ein Portrait sein. Oft sind die Personen nur da, um der Szene Leben einzuhauchen oder einen Maßstab zu vermitteln.

Der Vergleicht zeigt‘s

Macht den Vergleich. Fotografiert eine Landschaft oder ein Monument zunächst leer. Danach wartet Ihr auf menschliche Aktivität und fotografiert damit die gleiche Szene. Beachtet dabei aber, dass das Bild nicht überladen wird mit Personen.

Kontakte knüpfen

Der unangenehmste Schritt kann sein, auf jemanden zuzugehen und zu fragen, ob Ihr Fotos machen könnt. Zugang zu kriegen, ist für alle Fotografen meist die schwierigste Aufgabe, aber die Belohnung sind oft nicht nur gute Bilder, sondern auch unvergessliche Reiseerlebnisse.

Interaktivität

Wenn ihr jemanden fotografiert, sind die Kamera und das Display nicht das Wichtigste. Es ist Ok zunächst einige Bilder zur Kontrolle der Belichtung zu machen, aber dann müsst Ihr das Display vergessen. Versteckt Euch nicht hinter der Kamera, die Reaktion auf ein solches Verhalten wird sich im Gesichtsausdruck eures Models wieder finden.

Licht

Bei Portraits ist direktes Sonnenlicht die schlechteste Wahl. Sucht offene Schatten, Türrahmen, Fensterlicht und bedeckte Himmel für eure Portraits. Das Ergebnis: strahlenden Augen und angenehme, weiche Hauttöne.

Felix Hug, „Eyes on Asia“

Reisefotograf

Image taken in Hue, Vietnam.



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